Innere Stimme und rauschende Sinne

Türkis steht für das Hören nach Innen sowie für Reinigung und Reinheit zugleich. In Ernährung und Natur kommt Türkis sehr selten vor. Es wird jedoch gern als farbgebender Stoff in Reinigungs- und Waschmitteln verwendet, weil es uns an die Kraft der Sonne und die reinigende Wirkung von UV-Licht erinnert. Sobald wir in Türkis eintauchen, kommen Gedanken an ferne Ziele, karibische Strände, Gletscher-Seen und Sehnsucht nach Erholung, Sport und Urlaub auf. In Türkis verbinden sich Blau (Himmel, Ferne, Fremde) und Grün. Grün entsteht aus der Mischung von Blau und Gelb (Erde, Sonne, Selbst). Je nach Zusammensetzung und Lichtanteil tritt Türkis in zahlreichen Schattierungen auf, die genaue Auskunft über den Standort zwischen Himmel und Erde geben. Daraus resultiert die Komplexität von Türkis als Farbe.

Leitartikel: Innere Stimme und rauschende Sinne

Türkis repräsentiert die Suche nach Wahrheit und Weisheit. Es meistert die Gedanken. Wenn uns etwas in den “falschen Hals” kommt, können oder wollen wir es nicht schlucken. Entweder erfolgt Bereinigung und Klärung der Situation oder es entsteht Missbrauch, indem erzwungen wird, Anweisungen, Gedanken oder Handlungen zu “schlucken”. Türkis wird assoziiert mit dem Element der Leere, in der sich Elemente generieren und auflösen können. Es ist jenseits von Form und Gestalt. Türkis inspiriert die Suche nach Wahrheit und Weisheit. Bleibt die Suche ergebnislos und der Erfolg bei der Überwindung von Abhängigkeit und Missbrauch jedweder Art aus, verhilft Türkis zur Flucht in surreale Welten und fördert Sucht.

Türkis: Suche nach Orientierung

Hörvermögen und Gehörsinn sind essentiell, um sich in der Welt zu orientieren und um in ihr zu navigieren. Was wir hören können und wollen, ist verknüpft mit Erinnerungen an besonders lebensbedrohliche und lebensbejahende Situationen – bewusst oder unbewusst. Im Einklang mit sich und seiner Umwelt zu sein, hat grossen Einfluss auf unser Leben und unsere Entscheidungsprozesse. Was sagt mir meine innere Stimme? Woher kommen all diese Informationen und wie werden sie gespeichert? Wenn es ganz still in uns oder um uns herum ist, können wir tief in uns hinein hören, uns besser auf unsere Umgebung konzentrieren. Dabei wird der Mensch auch besonders offen für eine Beschallung von aussen.
Türkis: Was Ingenieure und Yoga-Lehrer gemeinsam haben.
Mit einer Wellenlänge zwischen 492 – 500 nm reguliert die Energie von Türkis den Halsbereich und Nacken sowie die Schilddrüse. Im Ayurveda steht Türkis für “Vishuddha” (Sanskrit: Reinigen). Das zugeordnete Sinnesorgan sind die Ohren, in denen sich auch das Gleichgewichtsorgan befindet. In der spezifischen Zusammensetzung von Türkis wird erkennbar, wie licht oder dunkel und wie himmelsnah oder erdverbunden etwas oder jemand ist. Ingenieure, Musiker und Yogalehrer verbindet eine besonders hohe Fähigkeit, konzentriert zu arbeiten, bewusst zuzuhören und sensibel aus der Kraft der Stille und des Seins zu agieren.

Türkis: Innere Stimme, Urklänge und “der Mann im Ohr”

Das erste Lebenszeichen eines Babys ist der Schrei. Wenn er bei der Geburt kraftvoll und klar ertönt, ist neues Leben auf der Welt. Wörter wie Mama, Papa und Liebe wecken Assoziationen der Verbundenheit, während Wörter wie Verbrecher, Räuber oder Krieg mit Angst und aggressiven Handel assoziiert werden. Rhythmus und Ton in Kombination können, beispielsweise bei rituellen Darbietungen, zu Trance führen und markieren tiefe Eingriffe in und möglicherweise sogar Zugriff auf Bewusstseinszustände – je nach ethischer Anwendung zum Wohle des Menschen oder aus manipulativen Gründen. Der Klang der Namen von Personen, Firmen und Orten vermittelt erste Einblicke in deren Wesen. Klänge und Gesänge wecken Assoziationen unmittelbar. Je technischer und höher sie klingen, desto weniger erdverbunden sind sie. Menschen mit Tinnitus-Beschwerden werden eine besondere Vorliebe oder Abneigung zu Türkis verspüren, weil es als Farbe die visuelle Entsprechung für das innere Ungleichgewicht oder eine noch nicht vollends bereinigte Missbrauchs-Situation ist, an die der “Mann im Ohr” akustisch erinnert.